Was ist gesundes Essverhalten – Teil 4

… FORTSETZUNG (Teil 4)

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Wir schauen uns jetzt mal im Einzelnen an, was und wieviel die drei Frauen über den Tag so gegessen haben:

 

Amandas Frühstück:
2 Scheiben Sonnenblumenbrot 65g
(Mehrkorn – kein Vollkorn):                  140kcal, 3    Fett,  20 kh,      4,5 Eiweiß
mit Butter:                                           90kcal, 9,8 Fett,  0,1 kh,      0,1 Eiweiß
2 Scheiben Salami:                               80kcal,  7    Fett,  0,03 kh,   5,2 Eiweiß
1 Scheibe Käse:                                  119kcal,  9,9 Fett,   0 kh,       7,3 Eiweiß
1 Kaffee Latte mit Zucker und Milch:       90kcal,  4,3 Fett,   8 kh,       4,3 Eiweiß
In Summe: kcal:                                  519kcal, 34   Fett, 28,13 kh, 21,5 Eiweiß

 

Bertas Frühstück:
1 Knäckebrot:                      37kcal, 0,13 Fett, 8,2 kh, 0,8 Eiweiß
mit Frischkäse (fettarm):      13 kcal, 0,04 Fett,  1 kh,   2 Eiweiß
Kaffee Latte ohne Zucker
(mit fettarmer Milch):          48kcal, 1,6  Fett, 4,6 kh, 3,5 Eiweiß
In Summe:                        98kcal,  1,77 Fett, 13,8 kh, 6,3 Eiweiß

 

Charlottes Frühstück:
40g Haferflocken:                    144kcal, 2,68 Fett, 22,3 kh, 5,52 Eiweiß
1 Banane:                               105kcal,  0,4  Fett,  27 kh,   1,3 Eiweiß
kleiner Naturjoghurt darüber
(100g, 15% Fett):                    64kcal, 1,5 Fett,   6,7 kh,   5,4 Eiweiß
Knuspermüsli (6g):                   26kcal, 1    Fett,   3,4 kh,   0,66 Eiweiß
fettarme Milch (100ml):            48kcal, 1,6 Fett,    4,9 kh,   3,5 Eiweiß
Kaffee mit einem Schuss Milch: 10kcal,  0,1 Fett,    0,98 kh, 0,7 Eiweiß
ein Glas Wasser:                        0 kcal, 0,00 Fett,  0,00 kh,  0 Eiweiß
in Summe:                              397kcal, 7,2 Fett,    65,28 kh,17,08 Eiweiß

 

Das Frühstück der drei Frauen unterscheidet sich somit erheblich!

 

Amandas Frühstück hat nicht nur die meisten Kalorien, sondern auch die Zusammensetzung ist eher ungünstig. Sie nimmt mit dem Frühstück bereits über 30g Fett auf. Ein großer Teil besteht aus gesättigten Fettsäuren, die der Körper nicht benötigt und nur schlecht in Energie umwandeln kann. Der Zucker im Latte Macciato ist völlig Nährstofffrei.

Berta hat sich radikal auf Diät gesetzt. Ihr Frühstück wird sie nicht satt machen. Im Gegenteil sogar: Durch das Essen wird die Magensäureproduktion angeregt. Dadurch dass so wenig Nahrung kommt, entsteht ein Ungleichgewicht und der Hunger steigt. Berta ist mehr Frühstück gewöhnt, dadurch fühlt sie sich selbst bestraft. Ihr Frühstück enthält nur wenige Nährstoffe, ein paar wenige Ballaststoffe.

Charlottes Frühstück schlägt mit knapp 400kcal zu Buche. Sie wird für längere Zeit satt sein, Denn ihr Frühstück hat einiges zu bieten: Haferflocken bieten nicht nur viele Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe, sondern sie quellen im Magen auf und erhöhen ihr Volumen, wodurch sie dem Körper ein längers Sättigungsgefühl beschehren. Weiterhin enthalten sie viele wertvolle Ballaststoffe. Die Banane liefert zusätzlich Vitamine und Mineralstoffe und dient gleichzeitig als natürlicher Süßstoff. Das Knuspermüsli sorgt für den entsprechenden Biss. Der Joghurt liefert viele probiotische Bakterien, die für ein gesundes Darmklima sorgen, was Voraussetzung für eine optimale Verdauung ist. Das Eiweiß darin in Kombination mit dem Eiweiß aus den Haferflocken schützt die Muskeln vor einem Abbau.

Klar nachvollziehbar ist es also, dass Berta bereits mit schlechter Laune zur Arbeit geht. Sie hat Hunger – obwohl sie ja gefrühstückt hat.

Jetzt schauen wir und den weiteren Tagesverlauf an:

 

Naschereien:

Amanda:
70g Schokolade:                374kcal, 20,76 Fett,  41,58kh, 5,3  Eiweiß
4 Kekse (von der Kollegin): 192kcal,   8,44 Fett, 27,39kh, 2,17 Eiweiß
in Summe:                        566kcal,  29,2 Fett,  68,97kh, 7,47 Eiweiß

 

Berta:
Kaugummi
keine Kekse (Geruch)

Charlotte:
Kaffee mit Milch:                 10kcal, 0,32 Fett,    0,98kh,    0,7 Eiweiß
2 Kekse (von der Kollegin):   96kcal, 4,22 Fett,  13,69kh,  1,08 Eiweiß
1 Apfel:                               72kcal, 0,23 Fett,  19,06kh , 0,36 Eiweiß
in Summe:                          188kcal, 4,77 Fett, 23,73kh,  2,14 Eiweiß

Amanda hat bereits 1085 kcal zu sich genommen. Einen großen Teil davon ist aus gesättigten Fettsäuren, die der Körper nicht gut verwerten kann. Wenige Nährstoffe sind bisher enthalten, fast keine Ballaststoffe, die sättigen. Die Zusammensetzung der Lebensmittel sorgt für die Vermehrung ungünstiger Darmbakterien.

Berta ist immernoch bei ihren knapp 100 kcal. Ihr Magen hängt ihr in den Kniekehlen. Der Geruch der Süßigkeiten triggert sie. Ihr Gehirn gaukelt ihr eine bevorstehende Nascherei vor und regt den Speichelfluss an. Magensäure bildet sich. Das Gefühl ist unerträglich. Der Frust auf ihre Kolleginnen wächst.

Charlotte steht aktuell bei 565kcal. Sie hat keinen Hunger. Ihr Appetit hat sie zu den Keksen greif

en lassen. Die Kekse haben ihren Appetit auf Süßes geschürt. Sie hat durch Gewöhnung nun das Verlangen nach etwas frischem, saftigen und greift daher zu ihrem Apfel. Der Apfel liefert ihr wieder Vitamine, Mineralstoffe, Pflanzenstoffe und Ballaststoffe, die die den Magen eine Weile wieder beschäftigen. Zudem isst sie den Apfel nicht am Stück sondern beißt immer mal wieder etwas ab.

 

Mittagspause:

Amanda:
Wiener Schnitzel:   350kcal, 20,01 Fett, 20,62 kh, 21,19 Eiweiß
Pommes:               239kcal,  12    Fett,   29kh,      3      Eiweiß
Cola:                     105kcal,   0     Fett,  26,5kh,    0      Eiweiß
in Summe:             694kcal, 32,01 Fett,  76,12kh, 24,19 Eiweiß

 

Berta:
Salat (aus Gurken, Blattsalat, Tomaten, Mais, Zwiebeln, Karotten, Bohnen)
mit Joghurtdressing:   350kcal, 8,2 Fett, 55kh, 13 Eiweiß
Cola-light:                     0kcal
in Summe:                 350kcal, 8,2 Fett, 55kh, 13 Eiweiß

 

Charlotte:
Hähnchengeschnetzeltes:   200kcal,     6 Fett,    22,4kh,    13    Eiweiß
Reis:                                274kcal,    0,5 Fett,   59,96kh,  5,35 Eiweiß
Gemüse:                            82kcal,    4,2 Fett,      7,3kh,   1,8   Eiweiß
in Summe:                       556kcal,   10,25 Fett, 89,66kh, 20,15 Eiweiß

 

Amanda hat sich, wie immer, für ein Wiener Schnitzel mit Pommes entschieden. Damit nimmt sie wieder sehr viele gesättigte Fette auf, die dem Körper keine Nährstoffe liefern aber viel Energie, die sich auf den Hüften weiter ansammeln wird. Die Cola liefert eine große Menge an Zucker und ist nährstofffrei. Das Mittagessen wird in der ersten Zeit am Arbeitsplatz für Trägheit sorgen. Mit dem panierten Schweinefleisch nimmt sie weiter schlechte Fette und Purine auf, die schädigend auf das Gefäßsystem wirken.

Berta hat sich für den Salat entschieden, weil sie weiß, das Salat gesund ist und in jede Diät gehört. Sie nimmt sich eine größere Menge und bekommt somit den Magen gut gefüllt. Sie erhält wichtige Nährstoffe. Einige fettlösliche Vitamine wird sie allerdings nicht aufnehmen können, da sie sich für ein Joghurtdressing entscheidet. Sie fühlt sich zwar zunächst gesättigt, allerdings hätte sie lieber etwas „Richtiges“ gegessen. Wirklich zufrieden ist sie somit nicht. Sie beneidet Amanda und Charlotte um ihre Mittagessen.

Charlotte entscheidet sich für das Hähnchengeschnetzelte. Sie weiß, dass ihr das Essen nicht schwer im Magen liegen wird. Sie achtet darauf, immer auch Gemüse zu essen. Außerdem hat sie Hunger und möchte sich sattessen. Sie nimmt Vitamine und Mineralstoffe auf. Hähnchenfleisch ist fettarm und lässt sich vom Körper gut verwerten. Der Reis sättigt über einen langen Zeitraum und liefert verdauungsfördernde Ballaststoffe.

FORTSETZUNG FOLGT…

In Teil 5 erfährst Du schließlich

  • Wieviele Kalorien die drei Frauen am Ende des Tages ingesgamt aufgenommen haben
  • Warum Bertas Diätversuche immer wieder scheitern (werden)
  • wieso Charlotte ihr Gewicht so leicht hält
  • Warum Berta keinen Spaß am Sport hat
  • Warum Charlotte gerne zum Sport geht
  • Wie Berta es endlich schaffen kann tatsächlich erfolgreich und langfristig abzunehmen – ohne Stress

 

Mein online-Coaching richtet sich an alle Frauen, die sich (teilweise) in Berta wiedererkennen. Ich kenne sie inzwischen sehr genau und weiß wie sie denkt, was sie fühlt und was Ihre größten Hindernisse auf dem Weg zum Traumgewicht sind. Ich habe gelernt, wie ich sie optimal auf dem Weg zu einer Charlotte begleiten kann. Diese Verwandlung jedes Mal zu sehen bereitet mir eine riesige Freude und ist meine größte Motivation!

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